Es gibt ein Land, in dem die Natur Geschichte ist ...
 

Romanische Fassade

Wenn man das „Pays de Marmoutier“ (die Gegend rund um die Abtei Marsmünster) erkundet, begibt man sich auf die Spuren jener in Mönchskutten gewandeter Männer, Schüler des Heiligen Columban und später Benediktiner, die unsere Welt, in der die romanische Kunst bemerkenswerte Ausdrucksformen gefunden hat, mit geformt haben.

Der Wanderer entdeckt auf seinem Weg die gallorömischen Ruinen bei Wasserwald, im Tannenwald, verschiedene Zeugnisse für den damals im Volk tief verwurzelten Glauben und für die ländliche Architektur, und nicht zuletzt die Abtei, in der die Klänge der Silbermann-Orgel widerhallen.

Die jüdischen Gemeinden, die in dieser Gegend einst eine neue Heimat fanden, haben beeindruckende Zeugnisse aus jener Zeit hinterlassen, die heute sorgfältig im „Musée d’Arts et de Traditions populaires“ (Museum für Volkskunst und Volkstraditionen) aufbewahrt werden. Und so drehen die vier Jahreszeiten fröhlich ihren Reigen um dieses Kulturerbe, um die herrliche Natur, die Veranstaltungen im Sommern und die magische Weihnachtszeit ...

Silbermann Orgeln - 1709
gallorömische Ruinen in „Wasserwald“ Flöten aus aller Welt im Speicher der Abtei
Waldgebiet Museum für Volkskunst und Volkstraditionen

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Das Land Marmoutier
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